Paper Tigers

Paper Tigers” von Donald P. Bai­ley ist ein ein­fa­ches, schnell zu erler­nen­des Skir­mish Sys­tem für ein flüs­si­ges Spiel­erleb­nis ohne all­zu tie­fes Ein­tau­chen in Regel­wer­ke und Nach­schla­gen in Tabel­len. Micha­el und Maxi­mi­li­an Neu­holz geben Euch in einem Demo­spiel einen Ein­blick in die Spiel­me­cha­ni­ken. Um die Viel­sei­tig­keit des Sys­tems zu zei­gen haben sie zwei Sze­na­ri­en mit ver­schie­de­nen Maß­stä­ben für Euch vor­be­rei­tet.

Ope­ra­ti­on “Chan­nel Blow”

Die Ope­ra­ti­on „TONGA“ im Zwei­ten Welt­krieg war Teil der bri­ti­schen Lan­dun­gen in der Nor­man­die und Teil der Ope­ra­ti­on „OVERLORD“ bzw. Teil der Ope­ra­ti­on „NEPTUNE“. Im Ver­lauf der Ope­ra­ti­on lan­de­te die 6. Luft­lan­de­di­vi­si­on mit Glei­tern und an Fall­schir­men in dem hin­ter dem Strand­ab­schnitt „SWORD“ gele­ge­nen Teil der Nor­man­die, um die „PEGASUSBRÜCKE“ und die „HORSABRÜCKE“ zu neh­men, deut­sche Pan­zer­ver­bän­de vom Strand fern­zu­hal­ten und eine Artil­le­rie­bat­te­rie bei Mer­vil­le sowie deut­sche Nach­schub­we­ge über die Flüs­se Dives und Divet­te zu zer­stö­ren.

Man ist sich unklar dar­über, wel­chen Stand die Ent­wick­lung von Wun­der­waf­fen erreicht hat und so ist man beson­ders besorgt über Hin­wei­se des ört­li­chen Wider­stan­des zur Lage eines gro­ßen unter­ir­disch ange­leg­ten Bun­ker­kom­ple­xes im Raum des Lan­de­ab­schnitts „SWORD“ an der Mün­dung der Orne. Inso­fern hat eine bri­ti­sche Spe­zi­al­ein­heit der 6. Luft­lan­de­di­vi­si­on, im Rah­men der Ope­ra­ti­on „TONGA“ den Auf­trag, die­se unter­ir­di­sche Bun­ker­an­la­ge im Raum von Fran­ce­vil­le-Pla­ge, an der Mün­dung der Orne, aus­zu­schal­ten, die Ope­ra­ti­on trägt den Deck­na­men „CHANNEL BLOW“.

Die Spe­zi­al­ein­heit wird in der Nacht mit einem Glei­ter die Mün­dung der Orne von See aus anflie­gen und auf einem offe­nen Gelän­de, dass lang­sam zum Kanal abfällt lan­den, die sanft abfal­len­de Hang­la­ge mit ihren leich­ten Auf­win­den wird die Lan­dung des Glei­ters begüns­ti­gen. Nach der Lan­dung dringt die Spe­zi­al­ein­heit über das Lüf­tungs­sys­tem in die unter-irdi­sche Bun­ker­an­la­ge ein und wird die Feu­er­leit­zen­tra­le zer­stö­ren. Gleich­falls müs­sen alle Spe­zi­al­waf­fen zer­stört wer­den, mit denen die Deut­schen die Lan­dung im Abschnitt „SWORD“ in Gefahr brin­gen kön­nen.

Die Deut­schen sichern die Mün­dung der Orne west­lich von Fran­ce­vil­le-Pla­ge mit einer Rei­he von unter­schied­li­chen Bun­kern, die zusam­men das Wn 05 bil­den, zum Zeit­punkt des Angriffs wer­den die­se Bun­ker und das Ziel­ob­jekt vom Gre­na­dier­re­gi­ment 736 besetzt sein. Nach Zer­stö­rung der Feu­er­leit­zen­tra­le muss die Spe­zi­al­ein­heit einen Funk­sen­der plat­zie­ren, der anflie­gen­den Bom­ber­ver­bän­den als Ori­en­tie­rung dient.

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STÖRFALL IM SICHERHEITSBEREICH E2

Seit zwei Jah­ren bedroht das soge­nann­te CWD – Virus die Mensch­heit auf allen Kon­ti­nen­ten der Erde! Die chro­ni­sche Aus­zeh­rungs­krank­heit schä­digt das zen­tra­le Ner­ven­sys­tem und der Ver­lauf der Infek­ti­ons­krank­heit ist töd­lich. Nach einer Anste­ckung mit dem CWD-Virus „Chro­nic Was­ting Disea­se“, dass nur durch einen direk­ten Kon­takt über­tra­gen wer­den kann, setzt schon nach weni­gen Minu­ten bzw. Stun­den ein Zer­falls­pro­zess ein, der zu einer schwamm­ar­ti­gen Zer­set­zung des Ner­ven­ge­we­bes führt. Im frü­hen Krank­heits­sta­di­um kommt es zunächst zu Apa­thie, einem star­ken Spei­chel­fluss, Ver­wirrt­heit, Bewusst­seins­stö­run­gen, Amne­sie sowie moto­ri­schen Stö­run­gen, zwang­haf­tem Gehen und schließ­lich zu ver­mehr­tem Hun­ger und Durst und auf­fäl­lig aggres­si­vem Ver­hal­ten. Der über­wie­gen­de Teil der Infi­zier­ten ver­stirbt an Hun­ger, Dehy­dra­ti­on, Unter­küh­lung bzw. an einem Mul­tior­gan­ver­sa­gen inner­halb von sechs Tagen nach einer Infek­ti­on.

Über­all auf der Welt forscht man, um einen Impf­stoff zu ent­wi­ckeln, der Men­schen vor einer Anste­ckung mit dem CWD-Virus schützt und eine Aus­wei­tung der Infek­ti­on ver­lang­samt. Im Labo­ra­to­ri­um von Prof. Dr. Dr. Brei­ten­ba­cher befasst man sich seit zwei Jah­ren mit der For­schung und hat erkannt, dass der Erfolg zur Ent­wick­lung eines Impf­stof­fes nur über eine Unter­su­chung der Infi­zier­ten selbst eine Aus­sicht auf Erfolg brin­gen kann. Zu die­sem Zweck wer­den Erkrank­te nach ihrer Auf­nah­me im Bereich E2 unter­ge­bracht und ste­hen dort für die For­schung zur Her­stel­lung eines Impf­stof­fes als Spen­der zur Ver­fü­gung. Die Spen­der wer­den im Bereich E2 von geschul­tem Pfle­ge­per­so­nal rund um die Uhr betreut und ver­sorgt. Alle Berei­che des Labo­ra­to­ri­ums wer­den von einem zen­tra­len Leit­stand gesteu­ert und über­wacht.

Ein plötz­li­cher Aus­fall der Ener­gie­ver­sor­gung sorgt inner­halb von Sekun­den für den kom­plet­ten Zusam­men­bruch des inter­nen Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Kame­ra­über­wa­chungs­sys­tems bzw. zur sofor­ti­gen Abrie­ge­lung aller Berei­che und Eta­gen. Nach jet­zi­ger Lage ist unklar wie sich der plötz­li­che Aus­fall auf die unter­schied­li­chen Berei­che in den ver­schie­de­nen Eta­gen des Labo­ra­to­ri­ums aus­ge­wirkt hat. Tei­le der Not­strom­ver­sor­gung funk­tio­nie­ren, jedoch fehlt es bis­her an einer Ver­bin­dung zu den Berei­chen und die Bild­über­tra­gung der Über­wa­chungs­ka­me­ras ist gestört.

Das Raum­schutz­kon­zept des Labo­ra­to­ri­ums sieht für einen der­ar­ti­gen Stör­fall eine Flu­tung mit CO2 vor, wenn die Crew im Leit­stand eine beson­de­re Gefähr­dungs­la­ge in einem Arbeits­be­reich erkennt.

Die Situa­ti­on ist unüber­sicht­lich und erfor­dert sofort die Ein­lei­tung von Maß­nah­men !

Demo­spie­le für Paper Tigers mit Micha­el und Maxi­mi­li­an Neu­holz.

  • Sams­tag, 4. April 2020, 10.00 — 19.00 Uhr
  • Sonn­tag, 5. April 2020, 9.00 — 16.00 Uhr

Kin­der- und Jugend­zen­trum Müh­le

An der Neu­stadt­müh­le 3

38100 Braun­schweig

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Spiel fin­det Ihr unter Paper Tiger Arma­ments.